UnserTrip geht nach Hause

Es ist vollbracht!

reisekarte neu

Nach unglaublichen 380 Tagen in 14 Laendern auf 3 Kontinenten dieser Erde, nach dem Besuch von 13 Inseln, dem Kauf und Verkauf von 2 Autos und 110 Uebernachtungen darin, nach 58 verschiedenen Unterkuenften, 16 Fluegen und Tauchgaengen, 2 Gipfelbesteigungen, 72 gelesenen Buechern und 52 Paschs, nach Zehntausenden gefahrenen, geflogenen oder sonst irgendwie ueberwundenen Kilometern und ueber 30.000 ausgegebenen Euros in 13 Waehrungen wird es nun Zeit „bye bye“ zu sagen.

Oder besser gesagt „see you“, denn Reisen ist einfach zu schoen, um es nicht zu tun.

Best of

Diese Auszeit vom Alltag, das Eintauchen ins Unbekannte und all die Eindruecke und Herausforderungen, die damit einhergehen – hach, man koennte seitenlang schwaermen! Aber das haben wir nun ja viele Monate lang getan und nach 72 Beitraegen muss UnserTrip nun eben eine Auszeit nehmen.

Und so muessen wir uns von unserer lieben Leserschaft verabschieden, um den Grossteil von euch dafuer bald „in echt“ wieder begruessen zu koennen – was den Abschied dann doch erleichtert.

Wir bedanken uns bei euch fuer 9797 Aufrufe aus 40 verschiedenen Laendern (hauptsaechlich natuerlich Oesterreich und Deutschland), fuer die vielen netten Emails und Bilder aus der Heimat, fuer die ausdauernden Skypesessions trotz zahlreicher Unterbrechungen, fuer all die Unterstuetzung ganz besonderer Menschen, die unsere Heimat erst zu dem machen, was sie ist. Ein Ort, zu dem man immer gerne zurueck kehrt.

In diesem Sinne, man sieht sich 🙂 [Na]

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Portugal | Friede, Freude, Festival und Ferienhaus

Als sich der Flieger im Anflug nach Lissabon durch die dichten Wolken kaempfte und eine wackelige Kurve ueber die Hauptstadt Portugals zog, meldete es sich nach langer Zeit wieder zu Wort: das Kribbeln. Nach ueber einem Jahr wuerden wir nun endlich unsere Freunde wieder treffen! Und das im wuerdigsten Rahmen, den man sich dafuer vorstellen kann: eine Woche Party und danach eine Woche Ferienhaus am Meer.

Doch zuerst war noch die Anreise aufs Boomfestival zu ueberstehen, die meist so ihre Tuecken hat. Da merkt man gleich, dass man mit seinem Wunsch nach einer Partywoche nicht alleine ist. Obwohl die Tickets fuers Festival erstmals schon lange im Vorhinein ausverkauft waren und somit wohl so viele Besucher kamen wie nie zuvor, gelangten wir mit nur unwesentlichen Verzoegerungen aufs Gelaende.

Die Zeit, bis die ersten Freunde eintrafen, verging schnell, hatten wir doch alle Muehe unseren gefundenen Lagerplatz gegen Neuankoemmlinge zu verteidigen. Zu zweit einen Platz fuer fast zwanzig Leute zu verteidigen, ist auch auf der Boom nicht ganz leicht. Noch kurzweiliger machte die ganze Sache, dass wir am selben Tag versehentlich unser Handy unbrauchbar gemacht hatten und faktisch nicht erreichbar waren. Dass es am Ende dann aber doch immer irgendwie funktioniert, ist feinerweise keine asiatische Eigenheit und so konnten wir unsere von der Anreise gezeichneten Freunde nach und nach in die Arme schliessen.

Ploetzlich wieder unter „Unseresgleichen“ zu sein, unter Vertrauten, die einen ganz genau kennen, war wirklich ein unbeschreibliches Gefuehl. Da reist man ueber ein Jahr lang durch die Welt, von einem Abenteuer zum naechsten, erlebt fasziniernde Momente, macht unschaetzbare Erfahrungen – und merkt dabei gar nicht oder nur schleichend, dass etwas fehlt. Das eigene Umfeld, die Menschen, die einem am naechsten sind und mit denen man seit Jahren eine Geschichte teilt, ist auf Dauer einfach nicht zu ersetzen. Auch nicht durch die Wunder dieser Welt. Aber man muss auch mal eine Zeit lang weg gewesen sein, um das – per se – wieder richtig zu schaetzen.

Und da waren wir nun, im Kreis unserer Freunde unter der Sonne Portugals, und sollten auf der Spielwiese Boom alle gemeinsam eine unglaubliche Woche erleben, die sich nur vorstellen kann, wer schon hier war. Camping, lange Gespraeche am Feuer, Relaxen am See, Schwimmen, Herumspazieren, Lachen bis der Bauch weh tut, Sterneschauen, Karussellschwingen, Kunst bestaunen, neue Menschen oder Menschen neu kennenlernen, Schlemmen, Tanzen bis ins Morgengrauen – all das und noch viel mehr ist Boom.

Zehntausende Menschen aus 152 Laendern der Welt sind angereist um, alle gemeinsam, die beste Woche dieses Jahres zu erleben. Die positive Energie, die von dieser bunten Feiergesellschaft ausging, war allgegenwaertig und wohl fuer jeden Einzelnen spuerbar.

Als wir der Boom nach dieser so intensiven Woche den Ruecken kehren mussten, spuerten wir in unseren mueden Knochen jeden Tag – die Bestaetigung fuer ein gelungenes Festival 🙂

Allesamt – abzueglich eines spontanen und bedauerlichen Abgangs, aber dafuer zuzueglich eines gluecklichen Stoppers – bahnten wir uns nach Ende des Festivals auf verschiedenen Routen den Weg in Richtung der Suedwestkueste Portugals. Dort stand es auf einer Anhoehe nahe der Kueste in voller Pracht: unser Ferienhaus, das so gross war, dass man sich in den langen Gaengen nach Tagen noch verlief.

Die verschiedenen Terrassen mit Blick aufs Meer waren allesamt mit superbequemen Sitz- und Liegemoebeln ausgestattet und boten genug Platz fuer unsere Meute, die zum Hoehepunkt auf siebzehn Personen angewachsen war. Es wurde eine gelungene Woche, die anfaenglich erholungsbedingt getrost verschlafen wurde. Mit aufgeladenen Batterien kam dann aber bald die Entdeckungs- und Feierlaune und so holten wir aus der traumhaften Kulisse und der (unter hoechst muehevollen Umstaenden) mitgebrachten Soundanlage noch das Maximale heraus.

Diese zwei Wochen in Portugal waren wirklich ein Hoehepunkt unserer Reise. Dass es der letzte sein soll, tut schon weh. Irgendwo tief drinnen. Als die Rollen der Ryan-Air-Maschine auf der verregneten Landebahn in Deutschland aufsetzten, wurden wir beide von einem durchdringenden, neuen Gefuehl heimgesucht: einem Moment tiefer Traurigkeit, der Gewissheit, dass nun alles vorbei sein soll. Das spannende Traveler-Dasein, das unbeschwerte In-den-Tag-hinein-Leben, das Jeden-Tag-aufs-Neue-ueberrascht-Werden … All das, was man so geschaetzt hat, aber dennoch nie in vollem Ausmasse zu realisieren faehig war, soll nun ein Ende nehmen und dem Bekannten, dem Alltag weichen.

Aber, auch wenn die ersten Traenen in der Heimat keine der Freude waren, werden diese am Ende in der Zahl ueberwiegen. Denn, so dankbar wir unserem Schicksal fuer das vergangene Jahr auch sind – es ist wohl das groesste Glueck, HEIMKEHREN zu koennen, in ein zufriedenes Leben voller Perspektiven und das inmitten unserer Liebsten. Das ist ein unschaetzbares Gut, das neu schaetzen zu lernen, eine weitere unverzichtbare Erfahrung ist. Die letzte unserer Reise – und vielleicht die wichtigste.

Und da wir uns alle bald wieder sehen und wohl ohnehin einen Fotoabend einlegen werden, sparen wir die Boom- und Hausbilder dafuer auf und legen zur Abwechslung einen bilderlosen Blog ein. [Na]

 

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Київ | Kurztrip in україна

Kiew war wirklich spannend. Wir nutzten die Zeit mit Sightseeing und Schlemmen. Wir besuchten den Maidan und die Sophienkathedrale. Ausserdem assen wir Borscht, Tscheburek, und Zloty. Wir tranken ukrainisches Bier, schlenderten durch die Barrikaden und versuchten so viel wie moeglich zu erleben. Mittlerweile sind wir super in Lissabon angekommen und fahren morgen aufs Festival – juhuuu! Wir lassen ein paar Bilder sprechen und melden uns dann spaeter wieder. In diesem Sinne: прощавай!

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Willkommen am Bosphorus | Istanbul

Liebe Gruesse aus der warmen Tuerkei. Nach ausgezeichnetem Flug mit Malaysian Airlines sind wir gut im sonnigen Istanbul angekommen.

Nach vielen Fluegen fluegen mit asiatischen Billigfluglinien war es mal wieder richtig angenehm, mit einer so komfortablen Maschine mitzufliegen. Nicht nur dass der Flug selbst extrem ruhig verlief, wir bekamen auch noch viel zu Essen und sogar Gratisbier 😉

Istanbul ist eine wirklich coole Stadt. Wir fanden ein super Guesthouse direkt an der geschaeftigen „Istiklal“, einer Strasse, die vom Taksimplatz direkt hinunter nach „Galata“ fuehrt. Von dort aus erreicht man „Sultanahmed“, den Stadtteil, in dem sich die weltberuehmten Sehenswuerdigkeiten befinden. Wir wuerden jedem Istanbulreisenden empfehlen, in der Gegend um den Taksimplatz zu uebernachten, weil es einfach Spass macht, durch die lebendigen Strassen zu schlendern. Ueberall sind Restaurants, Cafes, Bars und Geschaefte, Tausende Menschen ziehen durch die Strassen und es ist einfach immer was los. Auch wir besuchten natuerlich eine der Bars, tranken das sehr gute tuerkische „Efes“-Bier und rauchten eine Shisha.

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Auch das Sightseeing macht richtig Spass. Diese Stadt bietet extrem viele Sehenswuerdigkeiten. Neben den Moscheen „Hagia Sofia“, „Blue Mosque“ und „New Mosque“ sahen wir uns die „Yerebatan Zisternen“, die Obelisken, den „Topkapi Palace“ und den „Galata Tower“ an. Ein kurzer Abstecher zum Gewuerzmarkt sowie zum grossen Bazar durfte natuerlich auch nicht fehlen.

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In Istanbul trifft man auf Menschen verschiedenster Art. Sehr haeufig sieht man junge Maenner in den Strassen, die alle sehr gepflegt und aufgeputzt (gerne mit offenem Hemdchen und extrem viel Haargel 😉 ) sind. Auch trifft man auf viele traditionell gekleidete Frauen in der Burka, was besonders cool ausschaut, wenn sie eine Sonnenbrille tragen 🙂 Und dann tummeln sich natuerlich noch Tausende Touristen in den Strassen, die sich diese Stadt nicht entgehen lassen wollen.

Die Zeit vergeht hier schnell, weil es so viel zu tun gibt. Zum Beispiel macht es echt Fun, eines der Strassencafes zu besuchen und einen traditionellen tuerkischen Schwarztee zu trinken, in einer der Bars ein kaltes Bier zu geniessen, in den Baeckereien auf ein Baklava vorbeizuschauen oder in einem der Tausenden Restaurants einen Kebab, eine Kumpir (mit Kaese, Butter und Gemuese gefuellte Riesenkartoffel), Koefte (laengliche Hackfleischdinger) oder einfach einen mediterranen Salat zu essen. Auch werden ueberall brezelartiges Brot, Maiskolben, Kastanien, Nuesse, Schokolade und tuerkischer Honig in den buntesten Varianten verkauft.

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Beim Shoppen muss man leider sehr aufpassen. Die Verkaufer am Bosphorus sind zum Teil wirklich linkisch. Erhaelt ein Verkauefer einen zu grossen Schein, so nimmt er diesen, steckt ihn ein, gibt einem die Ware und dann tut er so als haette man genau gezahlt. Immer muss man insistieren, damit man seine Kohle zurueckbekommt. Auch kann es passieren, dass man fuenfzig Lira hergibt, der Verkauefer ihn unter seinen Geldstapel mischt und dann behauptet, man haette nur einen Fuenfer hergegeben. Wirklich aergerlich. „Lustig“ ist es auch, in unserem Guesthouse in der Bar ein Bier zu kaufen. Je nach Verkauefer werden sieben, acht oder neun Lira verlangt. Wer sich da anfaengt aufzuregen, wird gar nicht mehr fertig 😉

Am zweiten Tag unseres Aufenthaltes fiel uns ploetzlich auf, dass uns ein Handgepaecksstueck abhanden gekommen ist. Wir Deppen liessen es tatsaechlich irgendwo stehen – so viel zum Gratisbier im Flugzeug 🙂 Weder im Guesthouse noch im Cafe, das wir am Morgen unserer Anreise besuchten, fanden wir sie. Als wir schon fast aufgegeben hatten, kam Nadja die Idee, das Busunternehmen, mit dem wir vom Flughafen hergefahren sind, anzurufen und danach zu fragen. Wir waren wirklich erstaunt, als sie uns sagten, dass sie unsere Tasche haben – huh, nochmal Glueck gehabt!

Wir genossen Istanbul sehr, jeder, der in dieser Gegend unterwegs ist, sollte sich diese tolle Stadt ansehen. Hier am Bosphorus, wo Europa auf Asien trifft, wird einem bestimmt nicht langweilig. In Istanbul findet jeder etwas fuer seinen Geschmack, die Metropole ist sehr weltoffen und freundlich. Also packt eure Koffer und los gehts 😉

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Mittlerweile stecken wir schon in den letzten Vorbereitungen fuer unsere Weiterreise nach Portugal. Einen kurzen Abstecher werden wir nach Kiev machen, da unser Flug dort einen zehnstuendigen Stop einlegt. Wir waren uns auch nicht ganz sicher, ob wir den Flug stornieren sollen. Aber nach einigem Recherchieren stellte sich heraus, dass Kiev zu bereisen im Moment kein Problem darstellt. Ausserdem schrieben wir dem Aussenministerium ein Email und fragten nach der Sicherheitslage. Dieses bestaetigte unsere Vermutungen und gab uns gruenes Licht – also kein Grund zur Sorge 🙂 Wir melden uns bald wieder. [CHR]

Veröffentlicht unter 9.4| Tuerkei, Unser Trip | 2 Kommentare

Kuala Lumpur und bye bye Asia

So jetzt melden wir uns das letzte Mal aus Asien.

Ja tatsaechlich, es ist soweit, unsere Reise neigt sich dem Ende zu. Das sehen wir mit einem weinenden und einem lachenden Auge – ein Blick in unsere Gesichter muss fuer Aussenstehende wohl etwas komisch ausschauen 🙂

Unser letzter Asien-Stop ist in Kuala Lumpur, von wo aus wir heute Nacht nach Istanbul fliegen. Wir haben hier zwei Naechte eingeplant, um noch ein bisschen was von der Hauptstadt Malaysias zu sehen. Was wir in dieser Zeit sahen, gefiel uns wirklich gut!

Die Stadt ist ziemlich modern, die Atmosphaere sicher und angenehm und das oeffentliche Verkehrsnetz ist super ausgebaut, sodass wir kein einziges Mal mit einem Taxi fahren mussten – was uns echt freute, denn die Taxler spielen meist in einer speziellen, nicht ganz so angenehmen Liga.

Besonders gefiel uns das Multi-Kulti-Feeling hier, Menschen verschiedenster Nationalitaeten und Religionen leben hier friendlich nebeneinander. Der Einfluss verschiedener Kulturen geht auch mit einer ungeheuren Vielfalt an Speisen einher und so wurde dies wieder mal ein Schlemmerwochenende. Wobei wir von dieser Vielfalt nicht ganz so viel mitbekamen. Denn, obwohl unser Hostel in China Town lag, streunten wir ausgiebig im Little-India-Viertel herum und gingen ausschliesslich zu Indern essen 🙂 Mhmm, da kam Freunde auf, gemeinsam mit vielen schoenen Erinnerungen an unsere Indienreise.

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Wenn wir nicht gerade Roti assen oder Chai schluerften, nutzten wir unsere Zeit hier zum Shoppen und Sightseen. Im Central Market tauchten wir noch ein letztes Mal in die asiatische Marktwelt ein, natuerlich nicht, ohne allerhand zu kaufen und dafuer zu viel zu bezahlen. Dass wir in letzter Zeit einen ordentlichen Laenderrush gemacht haben, zeigte sich etwa daran, dass Christian 5000 fuer ein Armbaendchen anbot, das urspruenglich mit 10 Ringitt angeschrieben war. Da hat er wohl die indonesische Rupiah (16.000 = 1 Euro) mit dem malayischen Ringgit (4,3 = 1 Euro) verwechselt – was den Verkaeufer doch etwas verwirrte 🙂

Wir machten auch noch einen Abstecher in einen hinduistischen Tempel, wo unter Pauken und Trompeten eine farbenfrohe religioese Zeremonie vonstatten ging. War noch ein netter letzter Eindruck der indischen Kultur, von der wir uns nun leider – vorerst – trennen muessen (schluchz).

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Heute machten wir uns meiner Verkuehlung zum Trotz (hinter der irren Einstellung der Klimaanlagen hier kann nur die Pharmaindustrie stecken!) auf zum Sightseeing und schauten uns die 452 Meter hohen Petronas-Towers und den 335 Meter hohen KL-Tower an.

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Das Geld, um im Lift hinaufzufahren und uns die Stadt von oben anzusehen, haben wir uns gespart – schliesslich haben wir nun genug Wolkenkratzer aus allen Perspektiven gesehen. Einen kleinen Hoehepunkt am Fusse des Fernsehturms gabs dann aber doch noch, als dort am Gehsteig eine echt giftig aussehende Schlange herumgekrochen ist.

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Nun sitzen wir hier im Gemeinschaftsraum unseres Hostels und lassen die letzten paar Stunden an uns vorbei ziehen, bis es Zeit ist, zum Flughafen zu fahren und dem so liebgewonnenen Asien fuers Erste den Ruecken zuzukehren.

Auch wenn wir uns schon sehr auf Europa freuen, ist es doch ein etwas beklemmendes Gefuehl, einen Strich zu ziehen und den Asienteil unserer Reise endgueltig abzuschliessen. All die Spannung, die Farben, die Gerueche, die Kultur, die Menschen und Natur hinter uns zu lassen und wieder ins Gewohnte zurueckzukehren. Nach so langer Zeit des Reisens, des Nach-Vorne-Strebens, befinden wir uns nun also bald auf dem Rueckweg. Und doch, obwohl wir so viel Schoenes hinter uns lassen muessen und nun auf dem Heimweg sind, verspueren wir dieses wohlige Kribbeln in der Magengrube, wenn wir daran denken, euch – unsere Freunde und Familien – endlich wieder in die Arme schliessen zu koennen. Das entschaedigt nun wirklich fuer den Abschiedsschmerz! [NA]

 

Veröffentlicht unter 9.3| Malaysia, Unser Trip | 2 Kommentare

Malaysia | Tioman Island

Nach unserem Kurzaufenthalt in Singapur gings fuer uns weiter in den Norden nach Malaysia. Von unseren Reisefreunden Ken und Heather bekamen wir den Tipp, auf Tioman Island zu fahren, was wir auch machten.

Die Anreise von Singapur nach Malaysia war schon recht witzig. Zuerst waren wir schon froh, dass wir in Singapur nach anstrengendem Hin und Her endlich einen Bus fanden, der nach Malaysia fuhr. An der Grenze hiess es erstmal aussteigen, Ausreisestempel holen und wieder in den Bus einsteigen, 5 Kilometer weiterfahren und wieder aussteigen, Einreisestempel fuer Malaysia holen, wieder in den Bus einsteigen und nach Larkin zum Busbahnhof fahren. Klingt recht einfach, war aber aufgrund von Tausenden anderen Grenzgaengern mit langem Warten und Draengeln verbunden, was dann auf Dauer schon anstrengend werden kann. Zum Glueck sind wir schon einiges gewoehnt 😉

Wie immer in Asien klappte es am Ende doch irgendwie (wenn natuerlich auch nicht nach Plan) und so fuhren wir am Nachmittag nach Mersing, wo wir dank des Rennfahrers, der den Bus steuerte (war eine Stunde schneller als geplant -nichts fuer schwache Nerven), sogar noch das Boot nach Tioman Island erreichten.

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In Salang angekommen, fanden wir eine traumhafte Bungalowanlage am Rande des Dschungels. Wieder mal Glueck gehabt mit der Auswahl 🙂

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Als wir abends dann Essen gingen, sprach uns ploetzlich ein deutsches Paar an. Es stellte sich heraus, dass die beiden neben uns geparkt hatten, und zwar im Cape Range National Park in Australien. Unfassbar, wie klein doch die Welt ist 😉

Wir verbrachten sechs Tage auf der tierischen Insel, die wir hauptsaechlich mit Chillen, Sonnenliegen und Schnorcheln verbrachten. Auf der Insel selbst wimmelte es wieder mal nur so vor Tieren. Neben einer Schlange im Zimmer (die aus Angst dann aber schnell abhaute) besuchten uns auch immer wieder Affen, Eichhoernchen und riesige Warane. Letztere waren schon sehr beeindruckend. Die kleineren Exemplare kletterten sogar auf Baeume, was einen Vogel dazu veranlasste, die urzeitlich wirkenden Tiere zu attackieren – aus Angst vor Nestraub. Auffallend war auch, dass in Malaysia generell anstatt streunender Hunde – wie sonst immer – streunende Katzen zu finden sind.

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Jedenfalls hatten wir eine feine Zeit auf unserer letzten Insel Asiens, weiter ging es dann in die Hauptstadt Malaysias, nach Kuala Lumpur. [CHR]

Veröffentlicht unter 9.3| Malaysia, Unser Trip | 1 Kommentar

Singapur | Asien 2.0

Diesmal melden wir uns kurz aus Singapur, einer hochmodernen Riesenstadt mitten in Asien.

Der Flug von Jakarta nach Singapur verlief problemlos, etwas risikoreicher war allerdings die Fahrt zum Flughafen. Unser Taxler meinte es richtig ernst und schlaengelte sich durch den Verkehr wie manch Slalomfahrer um die Tore. Auch Pannenstreifen oder Sperrlinien hielten ihn nicht ab. Wir fuehlten uns grad ein wenig nach Indien zurueckversetzt 🙂

In Singapur angekommen nuetzten wir gleich das ausgezeichnete oeffentliche Verkehrsnetz und duesten vom Flughafen mit dem Schnellzug in die City, um in unserem grindigen Backpackerhostel einzuchecken. Da wir nicht viel Zeit fuer die Stadt eingeplant hatten, machten wir uns abends gleich auf den Weg und fuhren zur beruehmten Marina Bay.

Der Anblick, der sich einem dort bietet, ist schon ganz speziell. Riesige Wolkenkratzertuerme bilden das Zentrum, das sich um den Hafen herum verteilt. Diese sind beleuchtet und bieten speziell bei Nacht einen wirklich sehenswerten Anblick! Ein Jazzkonzert und eine Lasershow versuessten unseren Sightseeingtrip noch zusaetzlich.

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Diese Stadt (die auch gleichzeitig ein Land ist) passt irgendwie so gar nicht nach Asien. Alles ist ziemlich neu, aufgeraeumt und sauber. Die Preise sind unfassbar hoch. Moderne Geschaefte und vor allem internationale Banken finden sich in der Finanzmetropole. Eigentlich wuerde man so eine Stadt eher in Westeuropa oder Nordamerika erwarten. Da verbluefft es umso mehr, dass Singapur am suedlichen Ende von Malaysia angesiedelt ist.

Spannend wars, aber eine Nacht in Singapur reichte uns dann doch, und so machten wir uns am naechsten Morgen auf nach Malaysia, wo die naechste Insel auf uns wartete … [CHR]

Veröffentlicht unter 9.2| Singapur, Unser Trip | 2 Kommentare